LakeMap bringt die amtliche Seevermessung der Schweiz aufs Boot: Tiefenlinien, Tiefenbänder, Seezeichen und Häfen für 22 Seen — von Zürichsee, Bodensee und Vierwaldstättersee bis Genfersee, Lago Maggiore und den Engadiner Seen. Alle Karten sind fest in der App enthalten und funktionieren vollständig ohne Verbindung; auf dem See gibt es keinen Ladebalken.
Der entscheidende Unterschied liegt im Datum: Herkömmliche Karten zeigen Tiefen gegenüber einem fixen Kartennull. LakeMap speichert stattdessen die absolute Höhe des Seebodens und zieht davon den aktuellen Wasserstand der BAFU-Hydrodaten ab. Die angezeigte Tiefe ist damit die Tiefe von heute — beim tiefen Herbstpegel genauso wie nach der Schneeschmelze.
Aus Position, Kurs und Geschwindigkeit (Kalman-geglättetes COG/SOG) projiziert die App einen Kurskegel 60 Sekunden voraus und warnt in vier Stufen mit eigenen Tönen, bevor der Grund hochkommt. Unvermessenes Wasser gilt dabei ausdrücklich als Gefahr: Zonen ohne Tiefendaten werden violett dargestellt und lösen eine eigene Warnstufe aus, statt fälschlich sicher auszusehen — die gesamte Datenpyramide ist so gebaut, dass jede vergröberte Antwort auf der sicheren Seite liegt.
Dazu kommen Hafen- und Bojensuche, ein tiefenbewusster Routenplaner, der Flachwasser meidet und die Uferzonen-Regeln der Binnenschifffahrtsverordnung berücksichtigt, Track-Aufzeichnung der gefahrenen Fahrt sowie ein Wachmodus, der die Warnung im Hintergrund aktiv hält. Die Wetteransicht zeigt stündliche Wind- und Böenprognosen pro See aus den MeteoSchweiz-ICON-Modellen — offline zwischengespeichert mit sichtbarem Alter, mit Hinweisen an den offiziellen Schwellen des Sturmwarndiensts (ab 25 kn Starkwind, ab 33 kn Sturm) und amtlichen Warnungen für den jeweiligen See.
LakeMap läuft ohne Konto, ohne Werbung und ohne Tracking; Position und Tracks bleiben auf dem Gerät. Die Kartenpakete entstehen aus einer eigenen Python/GDAL-Pipeline, die swisstopo swissBATHY3D zu Vektor- und Rasterkacheln sowie zu einer flachwasser-konservativen Höhenpyramide verarbeitet. LakeMap ist kein amtliches Navigationsmittel — amtliche Karten und die Sturmwarnleuchten am Ufer bleiben massgebend.
Funktionen
- 22 Schweizer Seen komplett offline
- Tiefe nach aktuellem Pegel statt fixem Kartennull
- Vorausschauende Flachwasser-Warnung in vier Stufen
- Unvermessenes Wasser als Gefahr markiert
- Tiefenlinien & Tiefenbänder (swisstopo)
- Häfen, Marinas & Seezeichen
- Position, Kurs & Geschwindigkeit (COG/SOG)
- Tiefenbewusste Routenplanung mit Uferzonen-Regeln
- Track-Aufzeichnung der Fahrt
- Wind- & Sturmprognose (MeteoSchweiz-ICON)
- Amtliche Warnungen für den eigenen See
- Ohne Konto, ohne Werbung, ohne Tracking
Screenshots
Screenshots folgen in Kürze.